dafür setzen wir uns ein

Über den nahegelegenen Faakersee schrieb 2012 die Zeitung Der Standard: „Der Faaker See hat das vielleicht schönste türkisfarbene Wasser aller Kärntner Seen und die prachtvolle Kulisse der Karawanken, aber als Urlaubsort ist er für manche gewöhnungsbedürftig. An seinen Ufern häufen sich Campingplätze, Imbissbuden, Bootsverleihe und alles andere, was man mit traditionellem Kärntner Billigtourismus verbindet.“ Nicht zuletzt deshalb gehen die Nächtigungen in der Region seit Jahren zurück. Doch offenbar plant die Gemeinde Finkenstein nun das Gleiche für den noch unberührten Aichwaldsee. Statt alternativen Konzepten lautet die Devise: mehr vom selben Mist. Wir sagen: Touristisch zugebaute Seen gibt es in Kärnten genug – das lockt niemanden mehr an!



Das wollen Hoteliers

Am 31.12.2014 erklärt der neue Sprecher der Kärntner Hotelerie, Sigismund Moerisch, in der Kleinen Zeitung: "In unserer Branche brauchen wir einen Gesinnungswandel und gemeinsame Visionen. Wir brauchen in Kärnten keine neuen Betten, sondern Pespektiven für die bestehenden. Es muss in Qualität investiert werden."

Der Fall Stronach

Frank Stronach versprach einst , das desolate Schloss Reifnitz zu einer Luxusherberge mit 375 Betten für erholungsbedürftige Manager auszubauen und auf dem umliegenden Areal 14 frei- stehende Seevillen zu errichten. Das sollte bis zu 80 Arbeitsplätze bringen. Der Gemeinderat war begeistert. Nachdem Kritik laut wurde, dass Stronach zuwenig bezahlt und das Schloss privat genutzt hat, hat er das Haus  wieder verkauft. Mehr...

Die Fakten

Der Kärntner Wirtschafts-förderungs Fonds (KWF) hat eine detailierte Analyse zum Tourismus vorgelegt. Im Bezirk Villach Land sinkt die Auslastung der Betriebe und in der Folge auch ihre Zahl. Die Zahl der Beschäftigten stagniert vorerst. Allerdings sind es meist Jobs mit vergleichsweise niedrigem Lohnniveau. Wachstum gibt es in anderen Branchen. Hier gehts zum gesamten Bericht.